| Günstige Mietwagen Spanien und Mallorca: Test und Tipps - Preisvergleich, Tankregelung, Versicherung, Probleme, Betrug - Erfahrungen und Empfehlungen |
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Montag, den 14. Mai 2012 um 18:18 Uhr
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Große Flotten von Mietwagen stehen auf Mallorca. Trotzdem werden die Wagen in der Hochsaison knapp. Vor allem günstige Mietwagen in Spanien muss man früh buchen. (Bild: ar)
SPANIEN LIVE Service – Hunderttausende Urlauber reisen jedes Jahr mit dem Flugzeug nach Spanien und nehmen sich dann am Flughafen auf Mallorca, Teneriffa, in Alicante, Valencia oder Malaga einen Mietwagen. Der Leihwagen sollte am besten schon vor der Abreise, von der Heimat aus, reserviert werden und natürlich möglichst günstig sein. Am einfachsten geht das übers Internet, wo man in Ruhe Preise und Leistungen der Autovermietungen vergleichen und unseriöse Anbieter aussortieren kann. SPANIEN LIVE hat Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps zusammengestellt, damit Mietautofahrer wissen, worauf man in Spanien achten sollte, wie man preisgünstig mietet, und wie man am einfachsten einen Preisvergleich macht.
Grundsätzlich gelten für Spanien die gleichen allgemeinen Regeln bei der Mietwagenbuchung wie in anderen Ländern: Vor der Buchung Tarife und Gebühren vergleichen, auf Versicherungen, Selbstbeteiligungen im Schadensfalle, Tankregelungen, eingeschlossene Kilometerleistung und auch Stornierungsmöglichkeiten achten. Bei der Wagenübernahme sollte man natürlich auf die in der Reservierung festgelegten Leistungen pochen und eventuelle Schäden am Fahrzeug protokollieren.
Am besten über ein Vermittlungsportal suchen – Dort kann man vergleichen und den Anbieter mit den besten Leistungen herausfiltern
Nachvollziehbar ist auch: Der billigste Anbieter ist nicht immer der beste. So werden die meisten Spanienreisenden ihren Mietwagen am Flughafen übernehmen und abgeben wollen. Während die größeren und internationalen Mietwagenfirmen ihre Büros in der Regel im Terminal und ihre Mietautos auf einem nahen Parkplatz haben, befinden sich manche kleinere und lokale Billig-Anbieter zuweilen außerhalb des Airport-Geländes und die Kunden müssen erst per Shuttle-Bus zum Verleiher fahren. Das gefällt nicht jedem und kostet auch noch einmal Zeit.
Beim Leistungsvergleich sind im Internet jene Vermittlungsportale sehr hilfreich, auf denen man die Angebote von Dutzenden Verleih-Firmen vergleichen und auch buchen kann. Bei einigen Internetvermittlern wie etwa billiger-mietwagen.de kann man sich sogar vor der Suche das ideale Leistungspaket zusammenstellen und Bedingungen ein- oder ausschließen wie z.B.: „Abholung am Flughafen“, „Versicherung ohne Selbstbeteiligung“, „Vollgetankt übernehmen und vollgetankt zurückgeben“ oder „alle Kilometer inklusive“. Bei der Suche werden dann jene Verleiher, welche diese Basisregelungen nicht erfüllen, gleich eliminiert. Auch die kurzfristige Stornierung ist bei einigen Vermittlungsportalen kostenlos, was für den Kunden Risiken reduziert.
Immer wieder gibt es Ärger mit der Tankregelung – Am günstigsten ist für den Verbraucher die Voll/Voll-Regel
Wer in der Hochsaison und in einer Ferienhochburg wie etwa Mallorca oder auf den Kanarischen Inseln einen günstigen Mietwagen haben will, sollte rechtzeitig buchen. Denn manchmal kommt es vor allem im Sommer zu Engpässen, und es gibt nur noch teure oder sogar gar keine Fahrzeuge mehr.
In Spanien wird man zuweilen, wie in anderen südlichen Ländern, mit halsabschneiderischen Tankregelungen überrascht. Etwa wenn der Mieter, die erste Tankfüllung beim Abholen samt „Servicegebühr“ bezahlen muss und das Auto mit leerem Tank zurückbringen soll. Da natürlich niemand mit völlig leerem Benzintank zurückkommt und kein Geld zurückerstattet wird, verliert der Kunde bei dieser Regelung immer.
Also: Vor der Buchung sollte man prüfen, welche Tankregelung gilt, damit sich das vermeintliche günstige Mietangebot nicht nachträglich als teuer erweist. Die fairste Tanklösung ist immer die Voll/Voll-Regel: Der Wagen wird vollgetankt abgeholt und vollgetankt zurückgebracht.
Die „Mallorca-Police“ für höhere Deckungssummen braucht man nicht mehr – Die Selbstbeteiligung bei Schäden sollte man aber ausschließen
In Sachen Haftpflichtversicherung sollte man wissen, dass der Abschluss einer zusätzlichen „Mallorca-Police“ bei Leihwagen auf Mallorca wie im restlichen Spanien nicht mehr notwendig ist: Bis zum Jahr 2007 hatte Spanien sehr geringe gesetzliche Mindestdeckungssummen. Dies hat sich 2008 geändert: Inzwischen gelten in Spanien per Gesetz Mindestdeckungssummen von 70 Millionen Euro für Personenschäden und 15 Millionen pro für Sachschäden. Die „Mallorca-Police“, mit der niedrige Haftpflicht-Deckungssummen erhöht werden können, geistert immer noch durchs Internet, ist aber inzwischen für andere Länder empfehlenswert.
Ein anderer Versicherungszusatz ist in Spanien aber unbedingt ratsam: Und zwar der Ausschluss der Selbstbeteiligung bei der Vollkaskoversicherung, um in Spanien sehr häufige Kratz- und Lackschäden, die teuer werden können, abzudecken. Im spanischen Straßenverkehr geht es nicht besonders rücksichtsvoll zu: Beim Parken werden gerne Stoßstangen verschrammt, beim Türöffnen der Nachbarwagen lädiert – kaum ein Mensch in Spanien stört sich daran. Übrigens: Manche Kreditkarten der höheren Klasse haben diese Versicherungsleistung eingeschlossen. Auch sollte man darauf achten, dass die Versicherung Glas- und Reifenschäden abdeckt. Erst recht, wenn man nicht nur auf Autobahnen unterwegs ist, die üblicherweise in gutem Zustand sind. Sondern auf kleineren Landstraßen oder unbefestigten Pisten, wie es etwa im Hinterland, auf Mallorca oder den Kanarischen Inseln der Fall sein kann.
Bußgelder der Polizei werden beim Mieter des Leihwagens eingetrieben - Wer die Promillegrenze nicht beachtet, wird hart bestraft
Und bitte: Halten Sie sich an die Verkehrsregeln in Spanien. Raser und Alkoholsünder werden auch in Spanien hart bestraft. Wer als Tourist auf frischer Tat erwischt wird, muss unter Umständen gleich am Tatort blechen. Was nicht direkt kassiert werden kann, wird beim Autoverleiher eingetrieben, der die Strafe von der hinterlegten Kreditkarte abbucht oder auf anderem Wege vom Kunden einfordert.
Was Sie sonst noch über die Verkehrsregeln und Sitten auf den Straßen wissen sollten, steht hier. Wenn es einmal mit einem Verleiher ernsthafte Probleme gibt, die sich nicht lösen lassen, können Sie sich bei der EU-Verbraucherzentrale beschweren - dort versucht man, Ihnen zu helfen. Die EU-Verbraucherberater haben auch allgemeine Tipps für die Autoanmietung zusammengestellt, die man sich einmal durchlesen sollte. red
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