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Traumbucht in Tossa de Mar an der Costa Brava. Einer der schönsten und besten Strände in Spanien. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE Service Die Strände sind Spaniens wichtigster Exportartikel. Kein europäisches Land hat mehr saubere, gepflegte und gut erschlossene Playas zu bieten als das spanische Sonnenreich. Und die meisten der mehr als 70 Millionen ausländischen Touristen, die jedes Jahr nach Spanien reisen, kommen genau deswegen ins Land. SPANIEN LIVE stellt die besten und schönsten Strände vor - die Traumstrände Spaniens.

An mehr als 500 spanischen Stränden wehen die „blauen Flaggen“. Jene Qualitäts-Auszeichnung, die von der privaten Organisation Foundation for Environmental Education (FEE) jedes Jahr vergeben wird. Weder Frankreich, noch Italien, Portugal oder Griechenland können da mithalten.

Wer die „Blaue Flagge“ will, muss für Sauberkeit, Sicherheit und gute Zugänge sorgen – Einsame Buchten haben keine Chance, auch wenn sie schön sind

Badeorte, welche die „blaue Flagge“ wollen, müssen strenge Bedingungen erfüllen: Etwa eine gute Wasserqualität sichern, Rettungsschwimmer in der Hochsaison haben, den Strand täglich sauber halten. Auch Abfalleimer, Toiletten und Trinkwasser müssen verfügbar sein. Rollstuhlgerechte Zugänge gehören ebenfalls dazu. Und ein bisschen Umwelterziehung in Form von Informationen über den Strand, das Wasser und den Küstenschutz.

Diese Bedingungen schließen freilich aus, dass abseits der ausgetretenen Touristenpfade gelegene Traumstrände die blaue Flagge bekommen können. Denn in den berühmten einsamen Buchten, zu denen man nicht mit dem Auto fahren kann, sondern über Stock und Stein laufen muss, gibt es oft nichts als jede Menge Sand. Deswegen ist es ja dann dort auch so schön.

So bekommen etwa auf Mallorca etliche fantastische Strände allein deswegen keine „blaue Flagge“, weil es keine Rettungsschwimmer vor Ort gibt. Oder auf der Kanareninsel Fuerteventura gehen viele Strände leer aus, weil die Playas abgelegen sind und nicht so einfach erreicht werden können.

Nicht alle Playas sind empfehlenswert – Rücksichtslose Küstenbebauung und ungeklärte Abwässer trüben den Strandbesuch

Die „blaue Flagge“ ist also nur eine Orientierung vor allem für jene Badegäste, die einen relativ sicheren, gepflegten und gut organisierten Strand suchen. Über verlassenen und gerade deswegen attraktiven Traumbuchten wird der blaue Banner nicht wehen.

Zudem verzichten auch manche Küstenregionen auf eine Bewerbung für diese Auszeichnung, weil sie dafür an die private Prüforganisation Geld bezahlen müssen, wie die Regierung der Baleareninseln enthüllte. Die Bedeutung der blauen Flagge werde überschätzt, erklärte die Regierung in Palma. Die Touristen achten nicht besonders darauf, ob an einem Strand eine blaue Flagge weht oder nicht.

Spanien verfügt übrigens zusammen mit den Balearischen und den Kanarischen Inseln über rund 8000 Kilometer Küste mit zusammen etwa 2000 Stränden. Nicht alle sind zu empfehlen. Denn trotz vieler blauer Flaggen sieht es an manchen Küstenabschnitten ziemlich traurig aus. Allein deswegen, weil immer noch einige Orte ihre Abwässer ungenügend geklärt oder gänzlich unbehandelt ins Meer leiten.

Ganz abgesehen von der wilden Bebauung, mit der vielerorts ganz Küstenabschnitte zubetoniert wurden und auch immer noch werden. Aber dies hat wenig mit der blauen Flagge zu tun, sondern eher etwas mit Umwelt- und Küstenschutz, der leider mancherorts immer noch stark unterentwickelt ist. red

 

TIPP: BERÜHMTE UND SCHÖNE STRÄNDE IN SPANIEN

Balearische Inseln: Playa de Es Trenc (Mallorca), Playa Es Caragol (Mallorca), Playa de Formentor (Mallorca), Cala Varques (Mallorca), Playa S'Amarador (Mallorca), Cala Conta (Ibiza), Cala Salada (Ibiza), Es Cavallet (Ibiza), Playa de Cavallería (Menorca), Playa de s'Alga (Espalmador, Formentera)

Mittelmeerküste: Playa de Tossa de Mar (Costa Brava), Playa de Santa Cristina (Lloret de Mar, Costa Brava), Playas de Oliva (Costa Blanca), Playa de la Granadella (Jávea, Costa Blanca), Playa de los Muertos (Almería), Playa de Monsul (Almería),

Atlantikküste: Playa de Bolonia (Tarifa, Cádiz), Playa de Chiclana (Cádiz), Playa de Zahara de los Atunes (Cádiz), Playa Nueva Umbría (Huelva), Playa de Rodas (Islas Cíes, Galicien), Playa de las Catedrales (Galicien), Playa de Traba (Galicien), Playa de Castro de Baroña (Galicien), Playa de Barayo (Asturien), Playa de Covachos (Kantabrien), Playa de Sopelana (Baskenland).

Kanarische Inseln: Playa de Benijo (Teneriffa), Playa de Papagayo (Lanzarote), Las Conchas (Isla La Graciosa, Lanzarote), Playa de Jandía (Fuerteventura), Playas de Corralejo (Fuerteventura), Playa de la Concha (Isla de Lobos, Fuerteventura), Playa de Maspalomas (Gran Canaria).

Detaillierte Informationen über alle Strände Spaniens gibt es auf der Webseite des spanischen Umweltministeriums. Dort kann man auch schauen, ob der Strand, am dem man baden will, mit der blauen Flagge ausgezeichnet wurde. red