Kanaren - Oelbohrungen abgeblasen

Gegen Ölbohrungen vor Kanaren: Auch Greenpeace-Aktivisten waren mit Booten im Einsatz und protestierten gegen das Bohrschiff, das man im Hintergrund sieht. (Bild: Greenpeace)  

SPANIEN LIVE - 20.01.2015 - Der Öltraum der konservativen spanischen Zentralregierung ist geplatzt. Die umstrittene Suche nach Rohstofflagern vor der Küste der Kanarischen Inseln wurde überraschend beendet. Spaniens Energieriese Repsol, der vor den Urlaubsinseln Lanzarote und Fuerteventura wochenlang nach Öl sowie Gas suchte und mit einer Probebohrung den Meeresboden durchlöcherte, brach die Operation ab. Weil sich, so Repsol, die weitere Suche nicht lohne. Aber wohl auch, weil der Widerstand auf den beliebten Ferieninseln immer größer und der Rohölpreis am Weltmarkt immer kleiner wurde.

Mallorca im Winter

Ein Winter auf Mallorca: Wer einsame Strände, Spaziergänge und Wanderungen bei mildem Klima liebt, ist auch im Winter gut auf Mallorca aufgehoben. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE - 08.12.2014 - Kaum eine Menschenseele soweit das Auge reicht. Fast fühlt man sich dieser Tage an jene alten Zeiten vor über 50 Jahren erinnert, in denen diese Urlaubsmeile noch ein unberührter Strand war. Damals, als an Mallorcas berühmter Playa de Palma noch Dünen und Schilfgras die Küstenlandschaft bestimmten und nur ein paar verstreute Sommerhäuschen die Idylle unterbrachen. Als es hier noch keine Ballermann-Saufschenken und keinen Massentourismus gab.

Mallorca Sextourismus

Prostitution und Sex-Tourismus nehmen nicht nur auf Mallorca zu. Viele Hoteliers wollen keinen derartigen Schmuddeltourismus vor ihrer Tür. (Bild: ar)

SPANIEN LIVE - 28.07.2014 - Sexskandale, Alkoholexzesse, Drogenmissbrauch – viele Hoteliers auf Mallorca haben die Nase voll von derartigen Negativschlagzeilen, welche das Image der beliebtesten Urlaubsinsel Europas beschädigen. Und sie fordern, gegen diese Ausschweifungen durchzugreifen und diesen Schmuddeltourismus konsequent zu bekämpfen. Vor allem in den beiden Party-Hochburgen Mallorcas, am Ballermann-Strand Playa de Palma und in Magaluf, soll nun aufgeräumt werden. Die Mallorca-Touristen, bei denen Deutsche und Briten das größte Kontingent stellen, sollen mit Aufklärungskampagnen zu gutem Benehmen gebracht werden – aber auch Geldstrafen sind inzwischen möglich.

Bald Ruhe am Ballermann

Bald Ruhe am Ballermann? Mallorca will mit schlechten Sitten aufräumen. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE - 02.05.2014 - Jetzt ist endgültig Schluss mit Sünden, Saufgelagen und Straßensex am Ballermann. Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca veröffentlichte ein neues Sittengesetz, das mit der Zügellosigkeit an Mallorcas berühmtester Partymeile, an der Playa de Palma, für immer aufräumen soll. Die neuen Benimm-Regeln, welche Mitte Mai 2014 in der Inselhauptstadt in Kraft treten werden, sehen empfindliche Geldstrafen für „unzivilisiertes Verhalten“ vor.

Mietwagen und Versicherung

Versicherung für Mietwagen in Spanien: Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung? Tipps für die richtige Versicherung auf Mallorca, den Kanaren und dem Festland in Spanien. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE Service – Welche Versicherungen braucht man, wenn man in Spanien einen Mietwagen reserviert? Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung? Haftpflichtversicherung? Diebstahlversicherung? Mallorca-Police?

Der richtige Versicherungsschutz sollte bei der Autoanmietung in Spanien gut bedacht werden. Grundsätzlich gilt, egal ob man auf dem Festland in Spanien, auf Mallorca oder Teneriffa unterwegs ist: Ohne Diebstahls-, Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung sollte man nie losfahren. Zudem empfiehlt sich, die übliche Selbstbeteiligung bei der Vollkasko- und Diebstahlsversicherung auszuschließen. Eine „Mallorca-Police“ zur Erhöhung der Haftpflichtdeckung braucht man in Spanien normalerweise nicht mehr, da die Deckungssummen hoch sind. Am besten vergleicht man die Versicherungsleistungen der Autovermieter über Vergleichsportale wie billiger-mietwagen.

Protest auf Ibiza

Nackter Protest: „Ibiza sagt Nein“, steht auf dem Plakat. (Bild: Eivissadiuno)

SPANIEN LIVE - 29.01.2014 - Mit nackten Tatsachen protestieren Bewohner Ibizas gegen die Pläne, vor ihrer traumhaften Insel im Meer nach Erdöl zu suchen. Auf den Fotos, die derzeit die Facebook-Seiten vieler Insulaner füllen, bedecken sich die Ibizenker nur mit einem Blatt Papier, auf dem zu lesen ist: „Eivissa diu no“ (Ibiza sagt Nein). Die aufsehenerregende Aktion ist Teil einer breiten Protestkampagne gegen das Vorhaben der Rohstoffindustrie, zwischen Ibiza und der spanischen Festlandküste mit der Erkundung von Ölfeldern zu beginnen.

Urlaubsstatistik 2013

Strand und Meer: Deswegen kommen die meisten Touristen nach Spanien. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE - 22.01.2014 - Tourismus Spanien: Statistik, Zahlen, Daten. Der Himmel über dem Krisenland Spanien hellt sich auf. Wenigstens was den Tourismus anbelangt, der wie noch nie boomt. Die ausländischen Urlauber stürmen das spanische Sonnenreich und sorgten für ein historisches Rekordjahr in 2013. Insgesamt 60,7 Millionen fremdländische Feriengäste kamen. Das sind fast sechs Prozent Touristen mehr. Dieser Urlauberaufschwung lässt Spaniens leere Kassen endlich wieder ein bisschen klingeln. Die Gesamtausgaben der ausländischen Reisenden stiegen, Schätzungen der Regierung zufolge, auf die Rekordmarke von rund 59 Milliarden Euro - in 2014 soll es sogar noch besser werden.

Solarenergie Mallorca

Sonne gibt es genug auf Mallorca. Nur für den Strom wird sie kaum genutzt. (Bild: eu)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - 05.12.2013 - Die Urlaubsinsel Mallorca will in der Umweltpolitik eine radikale Kehrtwende vollziehen. Die Energie für die Insel soll in der Zukunft vor allem auf umweltfreundliche Weise produziert werden. Dabei soll der Sonnenstrom eine herausragende Rolle spielen. Das kündigte die regionale Regierung der Balearischen Inseln an, zu denen neben Mallorca auch Ibiza, Formentera und Menorca gehören.

Kanaren Protest gegen Oelsuche

Auch unter Wasser wird gegen die Ölsuche protestiert. (Bild: Pastinaca/Ben Magec)

SPANIEN LIVE - 19.11.2013 - Seit Monaten kämpfen die Kanarischen Inseln vereint gegen geplante Ölbohrungen vor ihren Stränden. Mit Demonstrationen, Eingaben gegen die Bohrgenehmigung, Beschwerden an die EU-Kommission und Klagen vor Gericht. Doch bisher konnte dieser Proteststurm das Ölprojekt nicht stoppen. Schon im Frühjahr 2014 will der spanische Rohstoffkonzern Repsol zusammen mit der deutschen RWE Dea vor den Urlaubsinseln Lanzarote und Fuerteventura mit einer riesigen Plattform die Probebohrungen starten und auf Ölsuche gehen.

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