Mietwagen vergleichen auf Deutschlands größtem Mietwagen-Preisvergleich

Kanaren Oelunfall

Ölteppiche vor Gran Canaria: So sah es nach dem Untergang des Fischtrawlers Oleg Naydenov auf der Wasseroberfläche auf. Inzwischen arbeiten Experten an der Bergung des Öls im Schiffstank. (Bild: Greenpeace)

SPANIEN LIVE - 07.07.2015 - Das Ölunglück vor der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria ist auch Monate nach Untergang des Fischtrawlers Oleg Naydenov noch nicht völlig bewältigt. Aus dem in 2700 Meter Tiefe liegenden russischen Fangschiff floss wochenlang giftiges Dieselöl in den Atlantik und bedrohte die Inselstrände und die Meeresfauna.

Gran Canaria Oelunglueck

Kurz vor dem Untergang an der Küste Gran Canarias: Der Fischtrawler Oleg Naydenov geriet im Hafen von Las Palmas in Brand und wurde aufs Meer geschleppt, wo er dann unterging. (Bild: Sar)

SPANIEN LIVE - 21.04.2015 - Gut eine Woche nach dem Untergang des großen russischen Fischtrawlers Oleg Naydenov vor der Küste Gran Canarias fließt weiterhin Diesel-Schweröl aus dem Schiffstank. Der Ölteppich ist bereits so groß, dass er auf Satellitenbildern der US-Raumfahrtbehörde Nasa deutlich als kilometerlanger hässlicher Flecken im Atlantik zu sehen ist. Die Strände der spanischen Kanareninsel blieben bisher noch von der Ölpest verschont, da der klebrige Treibstoff derzeit Richtung Südwesten ins offene Meer treibt. Bei einem Windwechsel sind jedoch Gran Canaria und die Nachbarinsel Teneriffa bedroht.

Kanaren - Oelbohrungen abgeblasen

Gegen Ölbohrungen vor Kanaren: Auch Greenpeace-Aktivisten waren mit Booten im Einsatz und protestierten gegen das Bohrschiff, das man im Hintergrund sieht. (Bild: Greenpeace)  

SPANIEN LIVE - 20.01.2015 - Der Öltraum der konservativen spanischen Zentralregierung ist geplatzt. Die umstrittene Suche nach Rohstofflagern vor der Küste der Kanarischen Inseln wurde überraschend beendet. Spaniens Energieriese Repsol, der vor den Urlaubsinseln Lanzarote und Fuerteventura wochenlang nach Öl sowie Gas suchte und mit einer Probebohrung den Meeresboden durchlöcherte, brach die Operation ab. Weil sich, so Repsol, die weitere Suche nicht lohne. Aber wohl auch, weil der Widerstand auf den beliebten Ferieninseln immer größer und der Rohölpreis am Weltmarkt immer kleiner wurde.

Kanaren Protest gegen Oelsuche

Auch unter Wasser wird gegen die Ölsuche protestiert. (Bild: Pastinaca/Ben Magec)

SPANIEN LIVE - 19.11.2013 - Seit Monaten kämpfen die Kanarischen Inseln vereint gegen geplante Ölbohrungen vor ihren Stränden. Mit Demonstrationen, Eingaben gegen die Bohrgenehmigung, Beschwerden an die EU-Kommission und Klagen vor Gericht. Doch bisher konnte dieser Proteststurm das Ölprojekt nicht stoppen. Schon im Frühjahr 2014 will der spanische Rohstoffkonzern Repsol zusammen mit der deutschen RWE Dea vor den Urlaubsinseln Lanzarote und Fuerteventura mit einer riesigen Plattform die Probebohrungen starten und auf Ölsuche gehen.

Luftkampf_auf_den_Kanaren

Löschen aus aus der Luft: Hubschrauber und Flugzeuge gehören zu den wichtigsten Waffen beim Kampf gegen die Waldbrände. (Bild: gob)

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Auch auf den Kanarischen Inseln sind nun mehrere große Waldbrände ausgebrochen: Am schlimmsten wüteten die Flammen Mitte Juli 2012 auf der beliebten Urlaubsinsel Teneriffa, wo im Südwesten fast 1000 Helfer gegen einen großen Busch- und Waldbrand kämpften, der mehrere Touristenorte bedrohte. Auf den Nachbarinseln La Palma und Gomera brannte es ebenfalls. Mehrere hundert Menschen, darunter auch Urlauber mussten  evakuiert werden.

Protest_auf_Kanaren

„Die Kanaren haben es nicht leicht“, steht auf dem Plakat, mit dem zum Protest gegen die Ölsuche aufgerufen wurde.

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - „Wir wollen kein Öl“, riefen die Menschen. Und: „Nein, Danke!“ Zehntausende demonstrierten auf den sieben Kanarischen Inseln gegen die geplante Ölsuche vor der Küste. Allein in Arrecife, der Hauptstadt der Urlaubsinsel Lanzarote, gingen nach Angaben der Polizei mehr als 20.000 Menschen auf die Straße.

Bohrplattform_Repsol

Ölsuche vor Kanaren: Bald könnten solche Plattformen zwischen den Inseln und Afrika schwimmen. (Bild: Repsol) 

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Die Kanarischen Inseln rüsten sich zum Kampf. Nachdem Spaniens Regierung den Weg für Probe-Ölbohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura freigemacht hat, gehen die Insel-Bewohner auf die Barrikaden. Die Menschen auf den Kanaren fürchten, dass die geplante Ölförderung vor ihren Küsten ihre Traumstrände, den Tourismus und auch die Trinkwassergewinnung schädigen könnte. Inselregierung, Bürgerinitiativen und Umweltschutz-Organisationen wollen nun „mit allen Mitteln“ gegen die Ölsuche kämpfen.