Mietwagen vergleichen auf Deutschlands größtem Mietwagen-Preisvergleich

Mietwagen Spanien Check

Tipps, Empfehlungen und Erfahrungen für Mietwagen in Spanien: Informieren Sie sich, um böse Überraschungen zu vermeiden. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE Service – Sie wollen in Spanien einen Mietwagen reservieren? Auf Mallorca, den Kanarischen Inseln, auf dem Festland in Spanien oder auch anderswo auf der Welt? Hier finden Sie eine nützliche Checkliste mit Tipps, die Empfehlungen, Erfahrungen und Bewertungen des Vergleichsportals billiger mietwagen und der Spanien-Live-Redaktion aufgreifen. Bei dem Online-Makler kann man bequem die Preise, Angebote und Leistungen verschiedener Autovermietungen vergleichen und den günstigsten Leihwagen buchen. Kundenfreundlich ist auch, dass bei diesem Vergleichsportal bis zu 24 Stunden vor Fahrtantritt die Buchung kostenlos storniert werden kann. 

Und hier die Checkliste, die auf bewährten Erfahrungen aus der Praxis beruht: 

1) Abholung: Überprüfen Sie den Wagen bei der Abholung auf allgemeine Fahrtüchtigkeit. Achten Sie auf Kratzer, Dellen, Glasschäden. Überprüfen Sie Reifen/Felgen, die Tankfüllung, die Scheibenwischanlage, das Licht, die Klimaanlage. Ein Handbuch sollte im Auto liegen, genauso wie die Notfallnummer Ihres Vermieters. Zwei Warndreiecke und eine Warnweste sollten sich in Spanien im Fahrzeug befinden. Falls Sie Schäden feststellen, lassen Sie sich diese schriftlich bestätigen.

Es werden Ihnen bei der Abholung meist noch einmal diverse Versicherungen angeboten. Überlegen Sie genau, ob Sie diese wirklich brauchen. Oder ob Sie nicht bereits alle notwendigen Versicherungen abgeschlossen haben.

2) Führerschein: Innerhalb der Europäischen Union sind alle nationalen Führerscheine der EU-Mitgliedsländer gültig. Es ist also auch für die Autoanmietung in Spanien kein internationaler Führerschein notwendig.

3) Grenzfahrten: Wenn Sie mit Ihrem Wagen über eine Landesgrenze fahren möchten, klären Sie das sicherheitshalber mit Ihrem Mietwagenanbieter vorher ab. Auch wenn normalerweise die Fahrt in Nachbarländer innerhalb Westeuropas kein Problem darstellen sollte.

4) Kilometerbegrenzung: Prüfen Sie, ob der von ihnen gebuchte Wagen eine Kilometerbegrenzung hat – der pauschale Einschluss aller Kilometer ist meist günstiger, vor allem wenn man viel durchs Land fahren will.

5) Kleingedrucktes: Lesen Sie sich die Mietbedingungen durch, am besten in aller Ruhe und schon bei der Buchung zu Hause. Und natürlich auch, wenn Sie vor Ort den Mietvertrag unterschreiben. Fragen Sie, falls Sie etwas nicht verstehen.

6) Kreditkarte: Besitzen Sie eine Kreditkarte? Selbst wenn Sie Ihren Wagen bei der Buchung ohne Kreditkarte bezahlen konnten, brauchen Sie meistens vor Ort eine Kreditkarte. Warum? Der Autovermieter nimmt als Sicherheit für den Wagen eine Kaution, die mit einer Kreditkarte hinterlegt wird. Der Vermieter blockt das Geld auf Ihrer Kreditkarte, bucht es aber in den meisten Fällen nicht ab. Im Schadensfall wird der Kautionsbetrag verrechnet. Übrigens: Automieter und Kreditkarteninhaber sollten identisch sein, sonst kann es ebenfalls bei der Wagenabholung Probleme geben.

7) Mindestalter: Das Mindestalter für eine Anmietung liegt in Spanien normalerweise bei 21 Jahren. Meist wird gefordert, dass der Fahrer mindestens zwei Jahre im Besitz des Führerscheins ist. Bei manchen Anbietern gibt es Kleinwagen aber auch schon ab 18 Jahren. Für höherwertige und Luxus-Fahrzeugklassen werden meist ein Mindestalter von 25 Jahren und drei Jahre Fahrerlaubnis gefordert. Viele Vermieter kassieren einen Zuschlag für junge Fahrer unter 23 oder sogar unter 25 Jahren.

8) Reservierung: Buchen Sie Ihr Auto schon vor dem Urlaub. Eine frühe Buchung von zu Hause aus kann bis zur Hälfte billiger werden als vor Ort. Bei kurzfristiger Reservierung kann es in der Urlaubshochsaison zudem Engpässe geben.

9) Rückgabe: Lassen Sie sich bei der Rückgabe den ordnungsgemäßen Zustand des Wagens schriftlich bestätigen. Gegebenenfalls sollten Sie auch Fotos vom Fahrzeug machen, um spätere unberechtigte Schadenersatzforderungen abwehren zu können.

10) Schwarze Schafe: Wenn Sie die ausgewählte Vermietungsfirma nicht kennen, kann es bei der Mietentscheidung helfen, sich nach dem Ruf des Unternehmens zu erkundigen. Etwa im Internet, wo Sie leicht Erfahrungen anderer Mietwagenkunden finden. Auch bei billiger-mietwagen gibt es hilfreiche Kundenbewertungen.

11) Tanken: Beachten Sie vor der Buchung die Tankregelung. Die fairste Tanklösung ist immer die Voll/voll-Regel: Der Wagen wird vollgetankt abgeholt und vollgetankt zurückgebracht.

In Spanien wird bei der Tankregelung gerne abgezockt. Dem Kunden wird dann die erste Tankfüllung beim Abholen samt saftiger „Servicegebühr“ extra berechnet, das Auto soll dann mit leerem Tank zurückgebracht werden. Da niemand den Tank wirklich leerfährt, ist dies vor allem ein Geschäft für den Vermieter.

12) Unfall: Rufen Sie bei einem Unfall die Polizei und lassen Sie sich einen Unfallbericht geben. Ein Unfallprotokoll sollte im Auto liegen. Informieren Sie umgehend den Vermieter. Dieser organisiert gegebenenfalls einen Umtausch des Wagens.

13) Versicherung: Achten Sie auf den Versicherungsschutz. Diebstahl-, Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung sind ein Muss! Es empfiehlt sich in Spanien die Selbstbeteiligung bei der Vollkaskoversicherung auszuschließen, um im Land häufige Kratz- und Lackschäden abzudecken.

Doch auch bei der Vollkasko ohne Selbstbeteiligung muss man genau hingucken, es werden nicht durchweg alle Kosten übernommen. Die Übernahme von Schäden an Reifen, Glas, Dach und Unterboden werden von manchen Anbietern ausgeschlossen. Übrigens: Auch manche Business-Kreditkarten enthalten einen Vollkaskoschutz für Mietwagen.

Die Erhöhung der Haftpflichtdeckung mit der „Mallorca-Police“ ist in Spanien normalerweise nicht mehr notwendig, da die gesetzlichen Deckungssummen auf 70 Millionen Euro für Personenschäden und 15 Millionen für Sachschäden angehoben wurden. In anderen Ländern mit deutlich geringeren Deckungssummen kann die „Mallorca-Police“ aber sinnvoll sein – aber auch diese Leistung wird von manchen höherwertigen Kreditkarten abgedeckt.

14) Vorsichtig fahren: Informieren Sie sich über die Verkehrsregeln in Spanien. Raser und Alkoholsünder werden hart bestraft. Wer erwischt wird, muss unter Umständen gleich bezahlen. Oder die Buße wird beim Autoverleiher eingetrieben, der die Strafe von ihrer Kreditkarte abbucht.

Fahren Sie nur auf befestigten Straßen. Schäden, die sich auf unbefestigten Pisten ereignen, sind meist nicht durch die Versicherung abgedeckt.

15) Zusatzausrüstung: Buchen Sie Zusatzausstattung wie etwa Kindersitze, GPS, Dachgepäckträger oder Winterausrüstung im Voraus. Diese Sonderausstattungen sind nicht überall sofort verfügbar.

Und hier geht es zum Mietwagen-Preisvergleich. red