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Stiere ja, Stierkampf nein: Der Protest gegen Spaniens Torero-Kultur wächst. (Bild: an)

SPANIEN LIVE - 24.09.2012 - Früher starben Spaniens Stiere in der Arena durch den Degen des Toreros, heute landen immer mehr Kampfbullen im Schlachthaus. Der umstrittene Stierkampf ist in der Krise: Die Zuschauer bleiben weg und immer mehr Orte wollen kein Geld mehr für „fiestas“ ausgeben, bei denen Tiere zu Tode gequält werden. Nun schloss auch die nordspanische Stadt San Sebastian ihre Arena: „Das Leiden der Tiere darf sich nicht in ein öffentliches Spektakel verwandeln“, erklärte der Bürgermeister Juan Karlos Izagirre.

Einkaufen

Kein Stress beim Einkaufen in Spanien: Die Läden und Kaufhäuser sind lange geöffnet. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE - 29.07.2012 - „Die Leute geben nicht mehr aus, als sie im Portemonnaie haben“, seufzt ein Gemüsehändler, der seit mehr als 20 Jahren in der spanischen Hauptstadt Madrid seinen kleinen Laden betreibt. Der Kaufmann fürchtet, dass die radikale Lockerung der Ladenschlusszeiten in Spanien den „Tod des Einzelhandels“ nur beschleunigen werde. Spaniens Kleinhändler gehen gegen die im Sommer 2012 beschlossene Liberalisierung der Öffnungszeiten auf die Barrikaden. Die Einkaufszentren auf der grünen Wiese, welche gute Geschäfte machen, feiern derweil „die neue Freiheit“.

Stierrennen_Pamplona_

Vor den Hörnern rennen: Für nicht wenige Läufer endet dieses Abenteuer im Krankenhaus. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE - 08.07.2012 - „Ich dachte, ich würde hier nicht mehr lebend herauskommen.“ Der 21-jährige Japaner Keiju ist beim Stiertreiben in Pamplona nur haarscharf dem Tod entkommen. Einer der dunkelbraunen Kampfbullen hatte mit dem Horn Keijus rotes Halstuch durchstochen und aufgespießt - der Stoß ging nur Millimeter an Hals und Kopf vorbei. Der Bulle schleifte Keiju mehrere Meter mit. Der Japaner hatte aber Glück, kam mit Prellungen davon. Und er hat seine Lektion gelernt: „Ich glaube, ich werde nicht mehr bei einem Stiertreiben mitmachen.“

Talsperre_in_Spanien

Das Wasser aus Spaniens Talsperren hat meistens gute Qualität. (Bild: ci)

SPANIEN LIVE Service - Die meisten Urlauber trinken in Spanien kein Leitungswasser, weil sie glauben, dass dies nicht gesund oder bekömmlich sei. Diese Sorge ist in vielen Regionen unbegründet. Das Wasser aus dem Hahn kann vielerorts problemlos getrunken werden; das gleiche gilt für Eiswürfel, die ebenfalls unbedenklich genossen werden können. Nur ausgerechnet in seinen Urlaubshochburgen Mallorca, Kanaren und an der Mittelmeer-Festlandküste hat Spanien Qualitätsprobleme, weswegen dort besonders viel Mineralwasser getrunken wird.

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Hauch von Flamenco: Ganz Sevilla wirft sich für die Feria de Abril, das größte Volksfest Andalusiens, in Schale. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE Bräuche – Das wohl berühmteste Volksfest des südspanischen Andalusiens und seiner Hauptstadt Sevilla ist die Feria de Abril. Eine Art spanisches Oktoberfest im Frühling, wo statt Weißbier der Sherry in Strömen fließt. Und wo in den Festzelten bei Flamenco-Musik die Stimmung hochkocht. Ein Woche lang feiert Sevilla bis zum Umfallen auf dieser größten Fiesta weit und breit. Ein Frühlingsfest, das jedes Jahr mehr als eine Million Menschen und viele Touristen anzieht.

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Osterbräuche in Spanien - ein Volksfest zur Semana Santa: Wenn die Marien-Statue aus der Kirche getragen wird, wollen ihr Tausende so nah wie möglich sein. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE Bräuche – Gespenstische Szenen spielen sich in der Karwoche an den Tagen vor Ostern, in der „Semana Santa“, in vielen spanischen Städten und Dörfern ab. Gestalten mit langen Kutten und vermummten Gesichtern, spitzen Kapuzen oder Gesichtsmasken, ziehen schweigend durch die Straßen in Spanien. Vor allem Männer, aber auch zunehmend Frauen. Viele gehen barfuß übers Kopfsteinpflaster. Einige schleppen Kreuze auf der Schulter, andere markieren mit dumpfen Trommelschlägen den Schritt der Prozession, die sich durch die Gassen windet. Nachts werden Fackeln und Kerzen mitgetragen.

Erdbeeren_in_Huelva

Erdbeeren unter Plastikplanen: In Südspanien reifen Europas Früchte sogar im Winter, doch der Anbau sorgt auch für Umweltprobleme. (Bild: sc)

SPANIEN LIVE - 15.03.2012 - Europas Supermarktregale sind vor allem im Frühjahr und Sommer voll mit roten Erdbeeren, von denen viele aus Südspanien kommen. Dort sorgt der massive Raubbau etlicher Bauern, die mit illegalen Brunnen ihre Plantagen bewässern, für leere Grundwasserspeicher und einen Umweltskandal. Denn dieser Wasserdiebstahl gefährdet die Zukunft des berühmten Doñana-Nationalparks, eines der wichtigsten Natur- und Vogelschutzgebiete Südeuropas, das auch zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. Rund die Hälfte des Erdbeer-Wasserstroms, so die Schätzungen, wird ohne Genehmigung auf die Felder gepumpt.

Semana_Santa

Religiöse Umzüge: Büßergewand, Kapuze und barfuß - so feiern die Laienbrüder Ostern. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE Bräuche – Feiern ist das, was die Spanier am liebsten machen, behauptet der Volksmund. Richtig ist jedenfalls, dass eigentlich immer in irgendeinem Ort des spanischen Königreichs gerade „fiesta“ ist. Da wird getrommelt, mit Tomaten geschmissen, mit Stieren gekämpft oder der Schäferhund gesegnet. Kuriose Feste und alte Bräuche, die auch im Zeitalter von Hochgeschwindigkeitszügen und Internet fortleben. Eine Reise mit SPANIEN LIVE zu den wichtigsten spanischen Volksfesten.

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