Greco-Stadt Toledo

El Greco-Stadt Toledo: Hier schuf der Maler viele seiner großen Werke, die man im Greco-Museum sehen kann. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE - 18.03.2014 - Sein Name ziert unzählige griechische Restaurants in aller Welt. Der Maler El Greco ist einer der berühmtesten Söhne Griechenlands - auch wenn er sein spektakuläres Schaffenswerk in Spanien entfaltete und deswegen oft als spanischer Maler bezeichnet wird. In diesem Jahr 2014 wird mit vielen Kunstereignissen der 400. Todestag El Grecos gefeiert, der als einer der einflussreichsten Maler der Geschichte, ja sogar als Vaterfigur der Moderne gilt. Und dessen Bilder, meist religiösen Inhalts, Museen in aller Welt schmücken.

Paco de Lucia

Paco de Lucía und seine spanische Gitarre: Ein Leben für den Flamenco. (Bild: sc)

SPANEN LVE - 26.02.2014 - Er stammte aus einer armen Familie in Südspanien. Seine erste Gitarre bekam Paco de Lucía von seinem Vater Antonio als kleiner Junge geschenkt. „Als einzige Chance, um zu überleben, weil wir hungerten“, bekannte Spaniens wohl berühmtester Gitarren-Virtuose in seiner Biografie. „Der Kühlschrank war immer leer.“ Er übte, bis die Finger bluteten, zwölf Stunden am Tag. Sein Vater, der seinen Sohn zum Gitarrenspiel antrieb, meldete ihn sogar im frühen Alter von der Schule ab, damit nichts den Traum von der großen Flamenco-Karriere stören konnte.

Olivenoel

Das Ende der Öl-Karaffen: In Lokalen dürfen nur noch Einwegbehälter auf den Tisch. (Bild: Archiv)

SPANIEN LIVE - 30.12.2013 - Sie standen bisher in jedem spanischen Speiselokal auf dem Tisch: Handliche Glaskännchen oder Fläschchen mit Olivenöl, um den Salat zu würzen. Oder um das geröstete Weißbrot mit ein paar Tropfen zu veredeln. War das Kännchen leer, füllte der Wirt das kleine Behältnis aus einer großen Ölflasche nach. Mit diesem alten Brauch, der auch Millionen ausländische Touristen erfreute, ist nun in Spanien Schluss. Von 2014 an darf nur noch Öl in Einweggefäßen vor den Gästen stehen. Mit Etikett, auf dem Herkunft und Qualität abzulesen sind.

Pam gegen StierkampfEin Herz für Stiere: Tierschützerin Pam Anderson. (Bild: Peta)

SPANIEN LIVE - 28.10.2013 - Die Stierkampfgegner in Spanien haben prominente Verstärkung bekommen. US-Filmschauspielerin Pamela Anderson appellierte in einem offenen Brief an die spanischen Politiker, mit dem „grundlosen Abschlachten von Tieren“ endlich Schluss zu machen. Der blonde Baywatch-Star forderte Spaniens konservative Regierung auf, den „perversen“ Stierkampf nicht als historisches Kulturgut unter Schutz zu stellen, sondern komplett abzuschaffen - vergeblich.

Pamplona_-_Stiertreiben_2013

Beim Stiertreiben läuft das Risiko mit. (Bild: tur)

SPANIEN LIVE - 14.07.2013 - Am letzten Tag der achttägigen Stiertreiben 2013 in der nordspanischen Stadt Pamplona wurde eine junge Touristin aus Australien von einem Kampfbullen aufgespießt. Die junge Frau, welche bei der morgendlichen Hatz mitgelaufen war, wurde von einem Bullen erwischt, der mit seinem Horn die Brust der Urlauberin durchbohrte. Die 23-jährige wurde schwer verletzt und sofort notoperiert.

Stierkampfplatz_Barcelona

Geschlossen: In dieser früheren Arena in Barcelona sterben keine Stiere mehr, sie wurde zum Einkaufszentrum umgebaut. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE - 30.03.2013 - Die glorreichen Zeiten des Stierkampfs in Spanien sind schon lange vorbei. Heute bläst den spanischen Toreros der Wind scharf ins Gesicht: Die Proteste wachsen, die Zuschauer bleiben weg, immer mehr Arenen machen zu. Deswegen will Spaniens konservative Regierung das umstrittene Spektakel per Gesetz vor dem Untergang bewahren. Die Konservativen wollen im Parlament das Stiertöten zum „nationalen Kulturerbe“ erklären. Mit diesem Gesetz möchten die Freunde der „corridas“, wie diese Kämpfe auf Spanisch heißen, zugleich regionale Stierkampf-Verbote aushebeln, wie sie etwa seit 2012 im nordspanischen Katalonien gelten.

Caganer

Spanische Weihnachten: Hose runter - der Caganer bereichert in Spanien viele Krippen. (Bild: caganer.com)

SPANIEN LIVE - Weihnachtsbräuche in Spanien: Josef und Maria mit dem Jesuskind, Hirten und Schafe, der Engel und die Drei Heiligen Könige – die Figuren der Weihnachtskrippe sind in der gesamten christlichen Welt mehr oder weniger identisch. Aber ein Mann, der mit heruntergelassener Hose am Rande von Christi Geburt seine Notdurft verrichtet, passt nicht gerade gut ins traditionelle Bild. Doch genau diese Figur ist in Katalonien, der nordostspanischen Region rund um Barcelona, ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtskrippe.

Cafe_solo

Wer in Spanien einen Espresso möchte, bestellt einen café solo. Lisa Graf-Riemann hat den Spaniern in ihrem Buch „Spanien 151“ nicht nur beim Kaffeetrinken zugeschaut. (Bild: Conbook/Gabi Fischer von Weikersthal)

SPANIEN LIVE Service - Lehrreich, kurzweilig, amüsant – das Buch „Spanien 151“ entführt  auf eine wunderbare Reise quer durch das pralle Leben Spaniens. Eine Entdeckungstour, die Spaß macht und viele interessante Infos über das spanische Königreich enthält. In 151 szenischen Kurzberichten nähert sich Lisa Graf-Riemann dem spanischen Alltag. Erzählt auf höchst unterhaltsame Weise Anekdoten, Beobachtungen und Erlebnisse, welche das Reiseland Spanien in seinen unzähligen und vielfarbigen Facetten nahebringen. Ein schönes Buch, kenntnisreich geschrieben und reichhaltig bebildert, das einen guten Einblick ins aktuelle Spanien vermittelt. Auszüge aus Graf-Riemanns Momentaufnahmen, in denen sie sich auch dem Thema Kaffee und Espresso in Spanien widmet:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.
Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.