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Klimawandel Mallorca

Klimawandel auf Mallorca: Wenn nicht bald der Treibhauseffekt ernst genommen wird, könnte Mallorca einmal zur Wüste werden. Spaniens Regierung schaut derweil weg und tut wenig, um den Ausstoß der Treibhausgase zu stoppen. (Bild: EU)

SPANIEN LIVE - 18.11.2016 - Am Beispiel der spanischen Urlaubsinsel Mallorca lässt sich gut studieren, was der Klimawandel in Südeuropa anrichten wird: Die mittleren Temperaturen steigen stärker als erwartet, es gibt immer längere Hitzeperioden, die Regenmengen sinken. Im Ferienparadies herrscht schon seit Sommer Trinkwassermangel, weil Talsperren und Grundwasserseen deutlich leerer als in früheren Jahren sind. Die zunehmenden Trockenperioden machen auch den Landwirten zu schaffen, deren Ernten verdorren.

Gemüseanbau in Spanien

Tomatenreich Südspanien: Doch den Plantagen in der Region Almería geht das Wasser aus. Klimawandel und der Raubbau bedrohen die Zukunft. (Bild: ar)

SPANIEN LIVE - 08.12.2015 - Europas Gemüsegärten in der südspanischen Region Andalusien könnten bald zu den ersten Opfern des Klimakollapses werden. Hier wachsen im milden Mittelmeerklima der Provinz Almería das ganze Jahr über jene Gurken, Paprika und Tomaten, welche die Regale der europäischen Supermärkte füllen. Doch die globale Erderwärmung sorgt langsam aber sicher dafür, dass den Bauern das Wasser ausgeht.

Prestige Urteil

Protest gegen Urteil: Es gibt keine Schuldigen, auch die Regierung wäscht ihre Hände in Unschuld. 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - 13.11.2013 - Vor dem Gerichtspalast demonstrierten Umweltschützer. „Schluss mit der Straflosigkeit“, prangte auf einem ihrer Plakate. Doch ihr Appell blieb ungehört. Das Landgericht in der nordwestspanischen Stadt La Coruña zog am 13. November 2013 einen überraschenden Schlussstrich unter die größte Tankerkatastrophe Spaniens: Alle drei Angeklagten wurden von jeglicher Schuld an diesem verheerenden Unglück freigesprochen. Das Urteil war genau elf Jahre nach der Havarie des griechischen Schrott-Tankers „Prestige“ vor der spanischen Atlantikküste verkündet worden.

Prestige

Untergang: Nach sechs Tagen Todeskampf versankt der Öl-Tanker im Atlantik. (Bild: ecologistas en accion)   

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - 18.10.2012 - Die schwarze Flut vor der Atlantikküste Spaniens war eine der schlimmsten Umweltkatastrophen Europas. Annähernd 3000 Kilometer Küste wurden von der Ölpest verseucht, mindestens 250.000 Seevögel verendeten. Ziemlich genau zehn Jahre, nachdem der griechische Schrott-Tanker „Prestige“ auseinanderbrach und tonnenweise Schweröl ins Meer spuckte, begann Mitte Oktober 2012 das juristische Nachspiel dieses Umweltdramas. Vor dem Gericht in der nordspanischen Stadt La Coruna geht es darum, wer die Schuld an dem Desaster trägt. Und wer den Schaden in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro bezahlen muss.

Vandellos

Atomidylle am Mittelmeer: Reaktor Vandellos I (vorne, stillgelegt) und II (hinten, aktiv). Bild: Enresa

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - 23.03.2012 - Eine der wenigen Schwestern des japanischen Katastrophen-Atomkraftwerks Fukushima Eins steht in Spanien. Die atomare Stromfabrik Santa María de Garoña, auf halbem Weg zwischen den beiden nordspanischen Städten Burgos und Bilbao, ging 1971 - also vor über 40 Jahren - ans Netz und ist baugleich mit der Fukushima-Unglücksanlage. Der Garoña-Siedewasserreaktor, dessen Errichtung 1966 begonnen wurde, ist Spaniens ältester aktiver Atommeiler – und wird vermutlich noch ein paar Jahre am Netz bleiben.

Villar_der_Canas_Protest

Nicht alle jubeln im spanischen Atomdorf Villar de Canas. Langsam regt sich doch Protest unter den Bürgern. (Bild: iu)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - 02.01.2012 - In dem kleinen spanischen Dorf Villar de Canas wurde dieser Tage besonders heftig gefeiert: Die 500 Bewohner bejubelten, dass ihr Nest zum spanischen Atomdorf bestimmt wurde. Ihr Ort erhielt von Spaniens neuer konservativer Regierung den Zuschlag für das erste nukleare Zwischenlager der Nation. Dort sollen künftig die alten hochradioaktiven Brennstäbe der acht spanischen Atomkraftwerke hinter dicken Stahlbetonwänden verstaut werden.