Terroristen verhaftet

Schlag gegen mutmaßliche Terroristen in Spanien: Den Fahndern gingen mehrere radikale Islamisten ins Netz, die offenbar Anschläge planten. (Bild: mir)

SPANIEN LIVE - 03.08.2012 - Planten Islamisten Terror in Spanien? Die spanische Polizei hat offenbar durch die Festnahme von drei radikalen Islamisten ein Terrorattentat verhindern können. Nach Angaben von Spaniens Innenminister Jorge Fernandez Diaz gibt es „klare Indizien“, dass drei am 2. August 2012 festgesetzte Terrorverdächtige „in Spanien oder in anderen europäischen Ländern einen Anschlag begehen wollten“. Bei den drei Männern handele es sich vermutlich um Mitglieder des internationalen Terrornetzwerkes Al Kaida. Seit einem schweren Bombenanschlag auf vier Züge im März 2004, den ein islamistisches Kommando in Madrid verübte, wird die radikale Islamistenszene in Spanien scharf beobachtet.

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„Jeden Tag gibt es mehr Reiche, und jeden Tag sind wir ärmer“, steht auf diesem Protestschild. (Bild: sc)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Die Empörung auf Spaniens Straßen gegen den harten Sparkurs wächst. Dem konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy weht der Wind immer heftiger ins Gesicht. Hunderttausende Menschen demonstrierten am 19. Juli 2012 in vielen Städten Spaniens gegen die „brutale Aggression“ der Regierung. „Geht zum Teufel“, schrien die Demonstranten. In der Hauptstadt Madrid endete die Kundgebung mit Gewalt. Es war der bisher größte Proteststurm gegen die Regierung, welche mit ihrem Sparkurs, den sie ohne Dialog durchpeitschte, breite Schichten des Volkes gegen sich aufbrachte.

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Polizei gegen Demonstranten: Immer öfter enden Proteste in Spanien mit Gewalt. (Bild: sc) 

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - „Hände hoch, das ist ein Überfall“, rufen die Demonstranten vor dem Portal des Parlamentes in der spanischen Hauptstadt Madrid. „Das ist keine Krise, das ist ein Betrug.“ Drinnen, im Abgeordnetenhaus, hatte Spaniens konservativer Regierungschef Mariano Rajoy gerade die Nation mit dem größten Sparpaket aller Zeiten geschockt. „Ich weiß, dass diese Maßnahmen nicht angenehm sind, aber sie sind unverzichtbar.“ Anschließend mussten Rajoy und seine Minister durch den Hinterausgang flüchten.

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Der Protest gegen den Sparkurs in Spanien wird immer heftiger. Viele Spanier wissen nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen (Bild: co)


 

 

 

SPANIEN LIVE - Mehr Steuern und neue Einschnitte bei sozialen Leistungen, Arbeitslosengeld, Renten und im aufgeblähten Beamtenapparat. Mit einem neuen harten Sparpaket und dem Verkauf von Staatsunternehmen stemmt sich Spanien gegen seine tiefe Schuldenkrise. Mit dem Krisenpaket, welches der konservative Regierungschef Mariano Rajoy im Parlament vorstellte, soll die Staatskasse bis Ende 2014 um rund 65 Milliarden Euro entlastet werden. „Wir haben keine andere Wahl“, sagte Rajoy, „wir müssen Opfer akzeptieren und verzichten.“

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„Wir sind stolz auf euch“, sagte König Juan Carlos, als die Elf samt EM-Pokal bei ihm vorbeischaute. (Bild: cr)  

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Eine Nation im  Ausnahmezustand: Am Tag nach dem EM-Sieg Spaniens glich nicht nur die spanische Hauptstadt Madrid einem rot-gelben Meer. Fahnen flatterten allerorten an Häusern, Autos und Masten. Viele Menschen hatten sich das rote Trikot der Nationalelf übergezogen. Hunderttausende Fans bejubelten ihre Kicker-Helden, die gerade aus Kiew nach Madrid zurückgekommen waren. Nach einem Empfang im Königspalast fuhr das spanische Team im offenen Doppeldeckerbus durch die Hauptstadt und feierte im Zentrum bis in die Nacht.

Bildungsstreik

Aufschrei: Für das Recht auf eine gute öffentliche Bildung protestieren Spaniens Schüler und Studenten. (Bild: fe)  

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Leere Schulen, Sitzstreiks vor Uni-Hörsälen, Straßen- und Autobahnblockaden, Demonstrationen in vielen Städten: Spaniens Schüler, Studenten und Lehrer gehen gegen den „brutalen“ Sparkurs der konservativen Regierung auf die Barrikaden. Der „Bildungskahlschlag“ in Schulen und Universitäten „gefährdet die Zukunft einer ganzen Generation“, sagen sie.

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Massiver Protest: Überall in Spanien gehen tausende junge Leute auf die Barrikaden. (Bild: ar)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Auf dem weißen Transparent prangt nur ein großes Wort des Protestes: „Diebe.“ Dahinter reckt ein junger Mann ein Pappschild hoch mit dem Text: „Schluss mit dem Bankenbetrug.“ Ein anderer ruft: „Gebt uns unser Geld zurück.“ Der heftige Unmut über die fragwürdige Rolle der spanischen Banken in der tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise des Landes war nicht zu übersehen. Spaniens junge Generation der „Empörten“ machte mit Massendemonstrationen in vielen Städten erneut klar, dass sie nicht zu schweigen gedenkt. Allein in Madrid und Barcelona gingen mehr als 100.000 Menschen auf die Barrikaden.

 Guernica_-_Nach_dem_AngriffRuinenstadt Guernica nach dem Luftangriff. Fast alle Gebäude wurden zerstört (Bild: Museo de la Paz de Gernika)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - „Die ganze Stadt stand in Flammen“, erinnert sich die 85-jährige Andone Bidaguren an den deutschen Bombenangriff auf ihre nordspanische Heimatstadt Guernica. Vor 75 Jahren, am 26. April 1937, hatte Adolf Hitlers „Legion Condor“ den baskischen Ort in Schutt und Asche gelegt. Andone Bidaguren war damals zehn und entkam dem Inferno, weil sie sich in einem nahen Fluss versteckte. Heute ist sie eine der letzten noch lebenden Augenzeugen jener Horrorattacke, welche von dem berühmten Maler Pablo Picasso in dem monumentalen Anti-Kriegs-Gemälde „Guernica“ verewigt wurde.

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