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Mas will Abspaltung

Spalten als Programm: Artur Mas will Abschied von Spanien. (Bild: ciu)

SPANIEN LIVE - 12.12.2013 - Nun haben sie die Katze aus dem Sack gelassen: Die Katalanen wollen in 2014 nur zwei Monate nach den Schotten ebenfalls über die Unabhängigkeit abstimmen. Das teilte der katalanische Regierungschef Artur Mas mit, welcher der politische Anführer jener Separatistenbewegung ist, die eine Abspaltung von Spanien anstrebt. Mas will die Bevölkerung der nordspanischen Mittelmeerregion am 9. November 2014 an die Urnen rufen. Spaniens Zentralregierung hält dieses Referendum jedoch für verfassungswidrig und kündigte an, die Abstimmung mit allen Mitteln zu unterbinden.

Rajoy gibt Gas

Springt der Motor an? Regierungschef Rajoy versucht, Spanien aus der Krise zu lenken. (Bild: gob)

SPANIEN LIVE - 26.11.2013 - Seit Wochen bombardiert Spaniens konservative Regierung das Volk mit der optimistischen Botschaft, dass die Talsohle der tiefen Krise durchschritten ist. Allen voran Ministerpräsident Mariano Rajoy, der zwei Jahre nach seinem Wahlsieg und dem Machtwechsel in Spanien positive Bilanz zieht: Immobiliencrash, Wirtschaftsflaute und Schuldendrama seien überwunden, die schmerzhafte Sparpolitik und Reformen zeigten Wirkung. „Wir sind auf dem richtigen Weg, man sieht das Licht am Ende des Tunnels.“ Das Problem ist nur, dass es für die meisten Spanier heute düsterer aussieht als früher. Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Ungleichheit sind größer als bei Rajoys Amtsantritt im Jahr 2011.

Melilla Grenzzaun

Im Schutz der Nacht versuchen Afrikaner, über den Zaun zu klettern. Das Bild wurde von einer Sicherheitskamera an der Grenze aufgenommen.

SPANIEN LIVE - 06.11.2013 - Es ist der heißeste Punkt der spanischen Grenze: Schwer bewacht und mit meterhohen Stahlzäunen, Stolperdrähten und Sensoren abgesichert. Zwölf Kilometer lang ist dieser eiserne Wall in der spanischen Festungsstadt Melilla an der nordafrikanischen Küste. Hier und in der ähnlich gesicherten Nachbarexklave Ceuta befinden sich Europas einzige Außengrenzen auf dem afrikanischen Kontinent. Jedes Jahr riskieren tausende afrikanische Flüchtlinge ihr Leben, um vom benachbarten Marokko aus in die spanischen Städte zu gelangen. Immer wieder gibt es Tote an der Grenze. Jetzt, im November 2013, rüstet Spanien weiter auf.

Protest gegen Abtreibungsverbot

Topless-Protest gegen geplantes Verbot der Abtreibung. (Bild: sc)

SPANIEN LIVE - 11.10.2013 - Der Glaubenskrieg um die Abtreibung ist in Spanien wieder voll entbrannt. Nachdem die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy ankündigte, das aktuelle liberale Abtreibungsgesetz zu kippen und den Schwangerschaftsabbruch wieder weitgehend zu verbieten, laufen Fraueninitiativen Sturm gegen die geplante „Rückkehr ins Mittelalter“. Seit Wochen protestieren die linke Opposition und Bürgerbewegungen mit Manifesten sowie Demonstrationsmärschen in ganz Spanien und kämpfen für das „Recht auf Entscheidungsfreiheit“.

Franco-Opfer protestieren

 „Ermordet in 1965 durch Franquisten“, steht auf diesem Plakat. (Bild: SpanienLive.com)

SPANIEN LIVE - 02.10.2013 - „Schluss mit der Straflosigkeit“, rufen die Menschen. „Wir wollen endlich Gerechtigkeit!“ Mehrere hundert Demonstranten haben sich im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid eingefunden. Männer und Frauen. Viele sind im Rentenalter, grauhaarig, stützen sich auf Gehstöcke. Menschen, welche Folter, Repressalien und Mordkampagnen des 1975 untergegangenen Franco-Regimes überlebt haben. Und die fast 40 Jahre nach dem Tod des spanischen Militärdiktators Francisco Franco noch immer auf eine staatliche Geste der Wiedergutmachung warten.

Menschenkette

Gemeinsam für die Unabhängigkeit: Menschenkette in Katalonien. (Bild: CDC)

SPANIEN LIVE - 11.09.2013 - Hunderttausende von Menschen demonstrierten im nordostspanischen Katalonien für die Abspaltung von Spanien und „das Recht, über unsere Zukunft zu entscheiden“. Die Demonstranten formten am 11. September 2013 quer durch Katalonien eine über 400 Kilometer lange Menschenkette, die von der französischen Grenze an der Mittelmeerküste und Costa Brava entlang bis zur südlich gelegenen Nachbarregion Valencia reichte. Das Motto der Menschenkette, die auch durch die Metropole Barcelona und sogar mitten durchs Barça-Fußballstadion führte, signalisierte unmissverständlich, wohin die politische Reise der aufmüpfigen Region geht: „Der katalanische Weg zur Unabhängigkeit.“

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Korruptionsvorwürfe in Spanien: Der Druck auf Mariano Rajoy nimmt zu. (Bild: gob)

SPANIEN LIVE - 16.07.2013 - Korruption in Spanien: „Ich habe nichts zu verbergen“, sagte Spaniens konservativer Ministerpräsident Mariano Rajoy (58), als er noch das Gefühl hatte, dass die Lage unter Kontrolle war. Die Zeiten haben sich geändert: Nun vergeht kein Tag, an dem nicht neue unbequeme Einzelheiten über Rajoys mutmaßliche Rolle in einem großen Korruptions- und Bestechungsskandal in seiner konservativen Volkspartei (PP) herauskommen. Aber statt für Aufklärung und Transparenz zu sorgen, wird Rajoy, der seit Ende 2011 an der Regierungsspitze steht und seit 2004 Parteivorsitzender ist, immer schweigsamer.

Schwarzgeld_

Korruption in Spanien: Mit Millionen geschmiert. Die Polizei stößt bei ihren Ermittlungen oft auf riesige Geldsummen. (Bild: pn)

SPANIEN LIVE - 17.04.2013 - Korruptionsskandal in Spanien: „Ohne Schmiergeld keine Baugenehmigung.“ Nach dieser Devise wurde jahrelang in der berühmten südspanischen Badestadt Marbella an der Costa del Sol, der Sonnenküste, regiert. Zwei Jahrzehnte funktionierte dies gut, die Bestechungsgelder flossen reichlich. Und in der Mittelmeerstadt, die lange Zeit als Oase der Schönen und der Millionäre aus aller Welt galt, wurde auf Teufel komm raus gebaut - auch dort, wo es eigentlich gar nicht erlaubt war.

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