Pedro Sanchez

Sozialisten in Spanien haben neuen Vorsitzenden: Pedro Sanchez will die PSOE wieder nach oben führen.

SPANIEN LIVE - 15.07.2014 - Gut aussehend, sympathisch, redegewandt, das sind die Waffen von Pedro Sánchez, der in Spanien gerade aus dem Nichts auf den Stuhl des sozialistischen Parteichefs katapultiert wurde. Der kometenhafte Aufstieg dieses großen Unbekannten markiert einen Neuanfang und Umbruch bei Spaniens Sozialisten, die sich nach Wahlniederlagen und einem schweren Korruptionsskandal im Tal befinden. Der neue linke Hoffnungsträger könnte schon in der Parlamentswahl in 2015 zur ernsten Gefahr für Spaniens unpopulären konservativen Regierungschef Mariano Rajoy werden.

Europawahl 2014

Das Ergebnis der Europawahl in Spanien: Konservative und Sozialisten bekamen Denkzettel, die kleinen Parteien wuchsen. (Grafik: rtve)

SPANIEN LIVE - 26.05.2014 - Spaniens konservative Regierung hat bei der Europawahl 2014 von den Wählern eine schallende Ohrfeige bekommen. Ministerpräsident Mariano Rajoy ging deutlich geschwächt aus dieser Abstimmung hervor. Ein Denkzettel, der ahnen läßt, dass Rajoys Regierungsmehrheit auch bei den kommenden nationalen Parlamentswahlen im Jahr 2015 nicht mehr gesichert ist. Rajoys Volkspartei (PP), die seit 2011 mit absoluter Mehrheit in dem südeuropäischen Euro-Krisenland regiert und in der EU-Wahl 2009 noch 42 Prozent holte, sackte nun auf schlappe 26 Prozent.

Korruption Andalusien

Wo Olivenbäume und Korruption wachsen: Spaniens Armenhaus Andalusien. (Bild: ar)

SPANIEN LIVE - 08.05.2014 - Korruption in Spanien: Die südspanische Region Andalusien, wo das Herz der Flamenco-Kultur schlägt, hält gleich mehrere unrühmliche Rekorde: Sie hat mit rund 36 Prozent die höchste Arbeitslosenrate der Europäischen Union (EU). Und sie ist mit einer Armutsquote von 38 Prozent die ärmste Region des spanischen Krisen-Königreiches. Grund genug, um reichlich öffentliche Hilfe aus spanischen und EU-Töpfen in diesen wirtschaftlich rückständigen Winkel Südeuropas zu leiten.

Verfassungsgericht

Abfuhr für Unabhängigkeit: Kataloniens Abstimmung ist illegal, sagt Spaniens oberstes Gericht, das in diesem Gebäude in Madrid tagt. (Bild: tc)

SPANIEN LIVE - 26.03.2014 - Rückschlag für Spaniens abtrünnige Urlaubsregion Katalonien: Spaniens Verfassungsrichter erklärten das für November geplante einseitige Unabhängigkeitsreferendum für „verfassungswidrig“. Es sei zwar nicht illegal, dass Katalonien mitsamt seiner Ferienküste Costa Brava einen eigenen Staat anstrebe. Aber dies müsse rechtsstaatlich geschehen – im Dialog mit der spanischen Zentralregierung oder per Änderung der Verfassung. Mit dem Verbot der Abstimmung gaben die Verfassungshüter einer Klage von Spaniens konservativer Regierung statt.

Suarez ist tot

Abschied vom Architekten der Demokratie: König Juan Carlos am Sarg von Adolfo Suárez. (Bild: Congreso)

SPANIEN LIVE - 24.03.2014 - Die Spanier haben ihn als „Vater der Demokratie“ in Erinnerung: Adolfo Suárez, Spaniens erster gewählter Regierungschef nach dem Untergang der rechten Franco-Militärdiktatur (1939-1975). Der konservative Politiker leitete nach dem Tod von General Francisco Franco und zusammen mit König Juan Carlos den unblutigen Übergang zur spanischen Demokratie. Adolfo Suárez, der am 23. März 2014 nach langer Krankheit mit 81 Jahren starb, war von 1976-1981 Ministerpräsident.

Bombenanschlag Atocha

Terroranschlag in Madrid 2004: Eine Kamera auf dem Bahnhof Atocha filmte die Explosion, die viele Menschen in den Tod riss. (Bild: ar)

SPANIEN LIVE - 11.03.2014 - Terror in Spanien im Jahr 2004: Es war der fürchterlichste Terroranschlag in Spaniens demokratischer Geschichte. Sogar einer der schlimmsten in Europa. 191 Menschen starben, als am 11. März 2004 vier Vorortzüge in der Hauptstadt Madrid in die Luft flogen. Rund 2000 Menschen wurden verletzt. Und eine ganze Nation stand unter Schock.

Grenzzaun

Eiserner Vorhang: Ein hoher Grenzzaun mit aufgesetztem Stacheldraht schützt die spanische Stadt Ceuta. (Bild: ar)

SPANIEN LIVE - 13.02.2014 - Haben spanische Grenzsoldaten den Tod von wenigstens 15 afrikanischen Einwanderern auf dem Gewissen? Zeugenaussagen zufolge schossen die Grenzpolizisten mit Gummigeschossen und Tränengas auf eine Gruppe von schwarzafrikanischen Flüchtlingen, die versucht hatten, von einem marokkanischen Strand zur nahen spanischen Festungsstadt Ceuta an der nordafrikanischen Küste zu schwimmen. Die Armutsmigranten, so die anklagenden Berichte, sollen wegen des Gas- und Gummi-Beschusses ertrunken sein.

Burgos Proteste

Protest in Burgos: Das ist nicht die richtige Zeit, um Millionen für einen edlen Boulevard auszugeben, sagen die Bürger. (Bild: Bürgerinitiave)

SPANIEN LIVE - 16.01.2014 - Burgos, eine bisher friedliche nordspanische Stadt mit 180.000 Einwohnern, befindet sich im Belagerungszustand. An einer Seite der Hauptverkehrsader namens Calle Vitoria flackern die blauen Lichter der Polizei-Mannschaftswagen. Davor eine Armee von kriegerisch aussehenden Beamten - mit Helmen, Schutzschildern, Knüppeln und Tränengasgewehren bewaffnet.

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