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Glück nach der Tragödie: Der Kampf von Irene Villa für ein neues Leben füllte sogar die Titelseite der nationalen Zeitung „El Mundo“. (Repro: spb)


 

 

 

 

SPANIEN LIVE - In Spanien kennt sie jeder. Wenn Irene Villa über die Straße geht, wird sie regelmäßig von Passanten angesprochen. „Hallo Irene, wir wünschen dir viel Kraft“, sagen ihr die Leute. Oder: „Wir haben dich aufwachsen sehen und denken oft an dich.“ Irene Villa ist in Spanien prominent, sie wurde vor mehr als 20 Jahren auf tragische Weise bekannt: Es war der 17. Oktober 1991, als auf ihrem Schulweg eine Bombe unter dem Auto ihrer Mutter explodierte.

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Bei der Arbeit: Wirtschaftsminister Guindos (links), Sprecherin Santamaria, Finanzminister Montoro. (Bild: gob)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Mit „drastischen Ausgabenkürzungen“ und einem radikalen Sparhaushalt will Spanien seinen hohen Schuldenberg abbauen. Die konservative Regierung beschloss ein ambitioniertes Sparpaket, um das horrende Haushaltsdefizit deutlich zu reduzieren. Bis Ende 2012 soll die Neuverschuldung von derzeit 8,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf 5,3 Prozent gedrückt werden.

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„Keine Verbrechen gegen Menschlichkeit“: Sterbliche Überreste ermordeter Regime-Gegner. (Bild: mh)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE – Es war ein bitterer Sieg für Spaniens weltberühmten „Tyrannenjäger“ Baltasar Garzon (56): Spaniens Oberster Gerichtshof sprach den Ermittlungsrichter von dem Vorwurf frei, mit seiner Untersuchung der spanischen Franco-Diktatur (1939-1975) gegen ein Amnestiegesetz verstoßen und damit das Recht gebeugt zu haben. Der Freispruch hilft dem bekanntesten Richter der Nation aber nicht mehr. Ein Berufsverbot gegen den unbequemen Ermittler, das zuvor verhängt worden war, weil er die Anwälte einer Korruptions-Politmafia abhören ließ, bleibt - und seine Karriere ist damit vorerst zu Ende.

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Angriff: Mit dem Schlagstock attackieren Polizisten eine Schülerdemo in Valencia. (Bild: pr)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Seit Wochen sitzen sie ohne Heizung in der Klasse: Ihre Schule in der spanischen Mittelmeerstadt Valencia hat nicht einmal Geld, um Kreide und Klopapier zu kaufen. Doch als die Pennäler der weiterführenden Schule auf die Straße gingen und mit ihren Büchern in der Hand spontan für eine „würdige öffentliche Bildung“ demonstrierten, rückte die Polizei an und trieb die jungen, meist noch minderjährigen Demonstranten mit brutaler Gewalt auseinander. Es gab Verletzte, etliche Schüler wurden sogar festgenommen, mussten die Nacht in der Zelle verbringen.

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Diktator Franco im Eisschrank: Schon lange tot und doch noch in Spanien präsent. (Bild: ar)  

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE – Ein Kunstwerk sagt oft mehr als tausend Worte. Dies gilt auch für eine makabre künstlerische Installation auf der spanischen Kunst-Messe Arco 2012 in Madrid, wo Spaniens schon lange toter Rechtsdiktator Francisco Franco in einem Kühlschrank zu sehen ist. Die provozierende Installation sorgte für heftige Debatten und gilt als Sinnbild dafür, dass dieses südeuropäische EU-Land die dunkle Gewaltherrschaft Francos auch 37 Jahre nach seinem Tod noch nicht verdaut hat. Und dass Diktator Franco (1939-1975), der im Zuge systematischer politischer Verfolgung mehr als 100.000 linke Oppositionelle ermorden ließ, immer noch in Spanien präsent scheint.

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Nach dem Berufsverbot für Richter Garzon in Spanien: „Sie werfen Garzon raus, um ihre Delikte zu verbergen.“ Protest vor dem Obersten Gerichtshof. (Bild: mh)

SPANIEN LIVE - 09.02.2012 - Der Richter Garzon erhält in Spanien Berufsverbot. „Ein Land, in dem man die Korrupten freispricht und jene Richter verurteilt, welche die Korruption untersuchen, hat ein schwerwiegendes Justizproblem.“ Die Empörung war Joan Coscubiela, Parlamentsabgeordneter der katalanischen Ökopartei ICV, ins Gesicht geschrieben. Spaniens Oberster Gerichtshof hatte kurz zuvor den weltweit bekannten spanischen Untersuchungsrichter Baltasar Garzon mit einem Berufsverbot bestraft. Weil er nach Ansicht des Tribunals „illegale“ Abhöraktionen in einem Korruptionsfall genehmigt und damit das Recht gebeugt habe.

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Bis hierhin und nicht weiter: Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy will die Trendwende schaffen: (Bild: gob)  

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE – Die Aussichten Spaniens sind düster - und es wird vermutlich noch schlimmer kommen: Der konservative Regierungschef Mariano Rajoy hat im Parlament das spanische Volk auf schwere Zeiten vorbereitet. Die hohe Arbeitslosigkeit, die jetzt schon bei 23 Prozent liegt, werde sich „in 2012 noch verschlechtern“. Es gibt also auch nach dem Regierungswechsel von den Sozialisten zu den Konservativen zunächst keine Hoffnung auf ein Ende der spanischen Krise: Rajoy: „Die Situation ist kritisch.“

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Erschossen und irgendwo im Wald verscharrt: Spaniens Franco-Geschichte ist noch immer nicht verdaut. (Bild: mh)

SPANIEN LIVE Meinung - 31.01.2012 - Der Schaden für Spaniens internationales Ansehen ist jetzt schon groß. Das Land steht vor dem vermutlich schlimmsten Justizskandal seiner demokratischen Geschichte: Der berühmteste und wohl auch mutigste Ermittler der Nation sitzt wegen „Amtsanmaßung“ vor Gericht, weil er es wagte, die Völkerrechtsverbrechen der 1975 untergegangenen Franco-Diktatur zu untersuchen. Grausame Terrortaten, über denen seitdem ein Mantel des Schweigens liegt.

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