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Armut auf Mallorca: Manche deutsche Auswanderer scheitern und sind obdachlos – Leben auf der Straße

Bettlerin

Betteln, um zu überleben. Die Zahl der Bedürftigen nimmt auf Mallorca zu. (Bild: ze)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Sie kamen als Auswanderer und Aussteiger. Mit der Illusion im Gepäck, unter Mallorcas Sonne einen Job zu finden und ein neues Leben anzufangen. Doch nicht alle schafften dies auch. Etliche Deutsche sind im berühmten spanischen Urlaubsparadies gestrandet und abgerutscht. Leben heute auf der Straße, schlafen auf der Parkbank oder sogar in Felslöchern.

 
Bildungskrise in Spanien: Protest gegen Kürzungen an Schulen und Unis – Ausgaben für Bildung sinken

Schulstreik

„Ohne öffentliche Schule - Land ohne Zukunft“, steht auf diesem Transparent. (Bild: ar)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Spaniens Schüler, Studenten und Lehrer sind auf den Barrikaden. Mit einem Generalstreik demonstrierten sie am 9. Mai 2013 gegen den „Bildungskahlschlag“, von dem öffentliche Kindergärten, Schulen und Universitäten gleichermaßen betroffen sind. „Bei der Bildung sparen bedeutet, die Zukunft zu beschneiden“, riefen die Demonstranten, welche sich vor Schulen und Unis im ganzen Land versammelten. Zehntausende junge Menschen protestierten in 30 spanischen Städten „für das Recht auf Bildung.“

 
Personalausweis in Spanien: Deutsche Residenten können Perso in Botschaft und Konsulat beantragen

Personalausweis

Den „Perso“ kann man jetzt auch in Spanien bekommen. (Bild: bmi)

 

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE – Deutsche Residenten in Spanien haben es nun leichter, einen neuen Personalausweis zu erhalten oder ihren alten „Perso“ zu verlängern. Inzwischen stellen die Deutsche Botschaft in Madrid sowie die Konsulate in Palma de Mallorca, Las Palmas de Gran Canaria, in Barcelona und in Malaga Personalausweise aus. Früher mussten Auslandsdeutsche den Antrag noch auf dem Bürgeramt in der deutschen Heimat stellen. Ein großer Fortschritt für die mehr als 100.000 Deutschen, die in Spanien offiziell ihren ersten Wohnsitz anmeldet haben.

 
Mallorca: Tödlicher Balkonsturz - „Balconing“ besorgt Hoteliers - Balkonspringen, Alkohol, Drogen

Balkonspringer

Wahnsinn: Der Sprung vom Balkon endet für manche mit dem Tod. (Bild: YouTube)

 

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Sie glauben, dass sie fliegen können. Und deswegen springen manche nach einer durchzechten Nacht vom Hotelbalkon Richtung Swimmingpool. Regelmäßig müssen die Sanitäter in den touristischen Partyzentren Spaniens auf Mallorca, Ibiza oder auch an der Costa Brava ausrücken, weil junge betrunkene Touristen mit zerschmettertem Körper in den Hotelanlagen gefunden werden. Einige überleben schwer verletzt. Andere müssen im Sarg die Heimreise antreten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Mai 2013 um 11:17 Uhr
 
Korruption in Spanien: Das Schmiergeld-Paradies Marbella - Bürgermeister zu Gefängnis verurteilt

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Mit Millionen geschmiert: Die Polizei stößt bei ihren Ermittlungen oft auf riesige Geldsummen. (Bild: pn)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - „Ohne Schmiergeld keine Baugenehmigung.“ Nach dieser Devise wurde jahrelang in der berühmten südspanischen Badestadt Marbella an der Costa del Sol, der Sonnenküste, regiert. Zwei Jahrzehnte funktionierte dies gut, die Bestechungsgelder flossen reichlich. Und in der Mittelmeerstadt, die lange Zeit als Oase der Schönen und der Millionäre aus aller Welt galt, wurde auf Teufel komm raus gebaut - auch dort, wo es eigentlich gar nicht erlaubt war.

 
Spanien Steuern: Meldepflicht für Auslandsvermögen – Konten, Aktien, Immobilien, Lebensversicherungen

Finanzamt

Webseite des spanischen Fiskus: Dort kann auch das Vermögen im Ausland gemeldet werden. (Repro: ze)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE – Das spanische Finanzamt erhöht den Druck auf ausländische Residenten und auf Spanier, die im Ausland Vermögen haben. Von 2013 an müssen Immobilien, Vermögensanlagen, Lebensversicherungen und private Rentenpläne im Ausland, die einen Wert von mehr als 50.000 Euro haben, dem spanischen Fiskus mitgeteilt werden. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, dem droht die Finanzbehörde mit empfindlichen Geldstrafen. Angesichts des wachsenden Informationsaustausches der europäischen Behörden sind die Bürger aus dem deutschsprachigen Ausland also gut beraten, Geldanlagen und Auslandsvermögen zu sichten und gegebenenfalls mit einem Steuerexperten zu sprechen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Mai 2013 um 17:43 Uhr
 
Spanien Königshaus: Prinzessin Cristina unter Verdacht - Vorwürfe gegen Tochter von Juan Carlos

recepcion-palacio

Bald gemeinsam vor Gericht? Die goldenen Zeiten für Inaki Urdangarin und Prinzessin Cristina sind vorbei. (Bild: ar)

 

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE - Die Betrugs- und Bestechungsaffäre im spanischen Königshaus weitet sich aus. Nun steht auch Prinzessin Cristina, zweitälteste Tochter von König Juan Carlos, unter Verdacht, an einem mutmaßlichen Millionenbetrug mit Steuergeldern beteiligt gewesen zu sein. Damit gesellt sie sich zu ihrem Ehemann, dem königlichen Schwiegersohn Inaki Urdangarin, gegen den bereits seit 2011 wegen des Vorwurfs ermittelt wird, öffentliche Gelder unterschlagen zu haben. Eine Vorladung der Prinzessin zum Verhör vor dem Untersuchungsrichter wurde zwar zunächst wiederrufen, doch der Verdacht ist nicht ausgeräumt. Dass nun auch Schatten auf Cristina fallen, gilt als schwerer Schlag für die Königsfamilie, deren Ansehen gleich durch eine ganze Serie von Skandalen erschüttert wird.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Mai 2013 um 18:09 Uhr
 
Spanien will Stierkampf als Kulturerbe schützen - Tradition stirbt - Verbote und immer mehr Proteste

Stierkampfplatz_Barcelona

Geschlossen: In dieser früheren Arena in Barcelona sterben keine Stiere mehr, sie wurde zum Einkaufszentrum umgebaut. (Bild: ze)

 

 

 

 

 

SPANIEN LIVE -  Die glorreichen Zeiten des Stierkampfs in Spanien sind schon lange vorbei. Heute bläst den spanischen Toreros der Wind scharf ins Gesicht: Die Proteste wachsen, die Zuschauer bleiben weg, immer mehr Arenen machen zu. Deswegen will Spaniens konservative Regierung das umstrittene Spektakel per Gesetz vor dem Untergang bewahren. Die Konservativen wollen im Parlament das Stiertöten zum „nationalen Kulturerbe“ erklären. Mit diesem Gesetz möchten die Freunde der „corridas“, wie diese Kämpfe auf Spanisch heißen, zugleich regionale Stierkampf-Verbote aushebeln, wie sie etwa seit 2012 im nordspanischen Katalonien gelten.

 


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